Kommentar13. September 2020

Die “Elternschule” wurde geschlossen – Elternschule geht weiter

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So war das wahrscheinlich nicht geplant als der Film "Elternschule" an der psychosomatischen Abteilung der Klinderklinik Gelsenkirchen-Buer gedreht wurde. Die Abteilung wurde jetzt geschlossen. Beileid will ich hier nicht aussprechen, aber gerne einen Kommentar zum Ereignis abgeben.

Seit dem 12.9.2020 ist es offiziell: Die psychosomatische Abteilung der Kinderklinik Gelsenkirchen-Buer wurde geschlossen. Als Grund genannt wird das: die Patienten seien fortgeblieben. Eine genauere Stellungnahme der Klinikleitung wird für morgen (14.9.2020) erwartet. Hoffen wir einmal, dass es dieses eine Mal nicht um die Verfehlungen der KritikerInnen geht, sondern um die Probleme des Programms selbst.

Zu viel Licht

Denn Fakt ist, dass die Eltern inzwischen einfach mehr Informationsquellen zur Verfügung haben als zu der Zeit als der Film auf die Bühne kam. Das Therapieprogramm wurde ja nach und nach von Kinder- und Jugendpsychiatern (etwa dem Twitter-Kanal von Dr. Dierssen), diversen ärztlichen Fachgesellschaften und unzähligen BloggerInnen, Eltern und Fachkräften auseinander genommen (besonders dankbar für seine Hintergrundrecherchen bin ich dem medizinischen Recherche-Portal Medwatch, das schon auf die Problematiken dieses Therapieprogramms verwies als etwa die ZEIT noch von einem in Gelsenkirchen angeblich stattfindenden “Zivilisations-Crashkurs” faselte. Den aller-allergrößten Beitrag aber leisteten wahrscheinlich die vielen Mütter und Großmütter, die mit ihren Kindern selbst in der Klinik waren und sich nach und nach aus der Deckung trauten und ihre persönlichen Erfahrungen in den sozialen Medien teilten oder sich etwa Katia Saalfrank anvertrauten. (Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigen für mich die vielen Lücken, die sich auch bei anderen umstrittenen Therapieverfahren auf einmal auf Eltern-Blogs auftun. Ich persönlich halte es jedenfalls für bedenklich, wenn Ärzte Patienten juristisch zur Aufgabe kritischer Positionen zwingen, weil hier eine Übermacht ins Spiel kommt, der Familien einfach nicht gewachsen sind). Katia Saalfrank, ich danke Dir von Herzen. So wie ich den vielen Ärztinnen und Fachkräften danke, die ihre Abende damit verbracht haben, den Hintergrund dieser Klinik zu recherchieren – Tina vorneweg. Und ich danke auch dem ehemaligen Mitarbeiter der Klinik, Prof. Klosterhalfen, der trotz schweren juristischen Drucks nicht müde wurde, die Geschichte dieser Klinik chronologisch niederzuschreiben und von seinen eigenen Erfahrungen zu berichten.

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Der Beitrag der Kanzleien

Tatsächlich dürfte nämlich auch eine Rolle gespielt haben, dass auch die zweite bisherige Abwehrstrategie der Klinik ins Schleudern gekommen ist. Bisher war es ja so, dass Kritiker und Kritikerinnen auf Schritt und Tritt mit juristische Schritten zu rechnen hatten. Da bekamen Blogger Unterlassenserklärungen, aber auch Elternvereine, ein ehemaliger Mitarbeiter der Klinik sowie renommierte Buchautoren. Selbst eine ärztliche Fachgesellschaft wurde mit Unterlassensklagen überzogen. Kritische Ärzte wurden gar mit Schadensersatzforderungen konfrontiert (ähnlich wie es derzeit die Südtiroler Obstbauer tun, die damit ihren hohen Pestizideinsatz aus der Kritik halten wollen – dass solche Strategien zulässig sind, finde ich persönlich bedenklich, weil sie ein Macht-Ungleichgewicht begründen, das einen Rechtsstaat in seinen Grundfesten bedroht: Wer das Geld hat um die Söldner in den Kanzleien zu bezahlen, setzt sich durch). Selbst auf Rezensionen im Internet wurde mit anwaltlichen Schreiben reagiert.

Dann focht eine Großmutter eines an der Abteilung “behandelten” Kindes ihren Fall bis vor Gericht durch. Und siehe da: Die Richterinnen liessen keinen Zweifel daran, dass sie die Kritik für zulässig halten. Dieser Schuss vor den Bug dürfte in Gelsenkirchen für Ernüchterung gesorgt haben: Juristische Drohungen würden die “Elternschule” nicht retten können.

Zunehmende Kritik in der Presse

Gleichzeitig muss die Klinik aber auch das verstanden haben: Mit der vorausschauenden Absolution, die ihr am Anfang quer durch die deutsche Presselandschaft zuteil wurde, war es spätestens nach der Ausstrahlung des Kinofilms im Fernsehen vorbei. (Damals hatte die ARD die Verteidigung der Klinik sogar direkt übernommen und auf ihrer Webseite allen Ernstes behauptet, in der Klinik würde “das Bindungsverhalten durch stetig wiederkehrende, therapeutisch begleitete Interventionen verbessert”. Ja, durch die Therapie gelänge die autonome Entwicklung des Kindes „in einer liebevollen, geborgenen Familienatmosphäre“.  Statt KritikerInnen vor der Ausstrahlung zu Wort kommen zu lassen wurde dann ein 30-minütiges Interview mit Dietmar Langer vor die Sendung gesetzt.)

Inzwischen war auch klar geworden, dass zentrale Behauptungen der Klinik faktisch nicht haltbar sind – etwa die Behauptung, die in Gelsenkirchen praktizierte Therapie sei zu “85 bis 87%” erfolgreich. Oder die Behauptung, das Behandlungsverfahren richte sich nach den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien (eine offensichtliche Falschbehauptung, die ungeachtet dessen anfänglich sogar von seriösen psychologischen Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie unterstützt wurde – was noch einmal zeigt, was für eine seltsame Geschichte hier zu ihrem Ende kommt).

Der Kaiser ist nackt

Eine Rolle dürfte auch gespielt haben, dass manche Misstände erst im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Film bekannt wurden. Etwa dass die Säuglinge und kleinen Kinder in der Klinik dort täglich vom Stationsarzt untersucht werden sollten “auch wenn das medizinisch gar nicht nötig wäre«. Und zwar im Untersuchungszimmer,  »weil es nochmal den Stress erhöht”. Die kleinen Patienten sollten also bewusst beängstigt und durch vorgetäuschte ärztliche Untersuchungen unter Stress gesetzt werden – um Stressresistenz aufzubauen (Details zu dieser schier unglaublichen “Therapie”-Form hier). Dieser als “Stressimpfung” bezeichnete Teil des Gelsenkirchener Behandlungsverfahrens kam erst durch das der DVD “Elternschule” beigelegte Bonusmaterial vollends ans Licht. Ans Licht kam auch, dass ALLE in Gelsenkirchen aufgenommenen Säuglinge und Kleinkinder dort mit dem so genannten “Trennungstraining” behandelt werden – egal, ob sie wegen einer Hauterkrankung, Asthma oder wegen einer Schlafstörung aufgenommen werden. Tatsächlich wird diese “Therapie” also ohne Diagnostik und ärztlicher Indikation durchgeführt – einfach so. An einer Kinderklinik!

Der positiv gestimmte Teil meiner Person sagt mir deshalb das: Die Gelsenkirchener Klinik dürfte erkannt haben, dass diese Praktiken irgendwann als das bewertet werden, was sie offenbar sind: als ärztliche Kunstfehler. Sie dürfte gewusst haben, dass sie nicht für immer auf ein halb geschlossenes Auge bei der zuständigen Ärztekammer sowie dem Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westphalen würde rechnen können (angesicht der inzwischen bekannten Tatsachen kann ich tatsächlich nur das sagen: Die für die Gelsenkirchener Klinik zuständigen Aufsichtsorgane – die  Ärztekammer Westphalen-Lippe sowie das Gesundheitsministerium NRW – haben schlichtweg versagt. Ja, sie haben angeblich die Klinik “geprüft”, aber fanden die Therapie dann doch in Ordnung. Vielleicht ist es ja schon ein Fortschritt, dass wenigstens in den Veröffentlichungen aus der Abteilung inzwischen keine Grußworte des Gesundheitsministers persönlich mehr zu finden sind, wie das noch zu Zeiten Prof. Stemmanns der Fall war).

Wie geht es weiter?

Mir ist eines klar: Die Auseinandersetzung um diese Form der “Therapie” wird weiter gehen. Ein großer Teil derer, die diesen Film gesehen haben, fand und findet die darin gezeigte Behandlung (ich bezeichne sie als Unterwerfung) kleiner Kinder in Ordnung. Ein großer Teil der bürgerlichen Presse hat regelrechte Jubelarien gesungen, von wegen hier “lernen die Erwachsenen Autorität”. Daran wird sich auch dadurch nichts ändern, dass nun die Klinikabteilung geschlossen ist. Die Änderungen in der therapeutischen HALTUNG, das sind Generationenprozesse, die etwas mit dem Kinderbild der Eltern und der Behandelnden zu tun haben.

Auch ist anzunehmen, dass der Protagonist des Filmes, Dietmar Langer, weiterhin mit seinem “Elternführerschein”-Projekt durch die Lande ziehen wird – ein offenbar von konservativen Kirchenkreisen gesponsortes Erziehungsprogramm, das gerade bei kirchlichen Trägern wohl immer noch gut ankommt.

Wie gut verankert die von Dietmar Langer vertretenen Therapieauffassungen selbst in “offiziellen” Kreisen sind, wurde mir zuletzt klar, als in der Deutschen Hebammen Zeitung (DHZ) ein Fortbildungsartikel zum Thema Fütterstörungen erschien – ein inhaltlich in weiten Teilen veralterter und mit kaum mehr auszudenkenden therapeutischen Vorstellungen geschmückter Beitrag (in einem Fallbeispiel etwa sollte die “Essstörung” eines  7-Monate alten Säuglings durch einen Ernährungsplan mit 4 (VIER) Mahlzeiten pro Tag kuriert werden – bei 12-stündiger Nahrungspause in der Nacht – ein Protokoll, das Dietmar Langer offenbar von seinem Vorgänger Stemman übernommen hat, der für Säuglinge ab 6 Monate generell vier Mahlzeiten in 24 Stunden vorsah, allen Ernstes). Auf Rückfrage bei der Redaktion hiess es dann: Der Autor sei von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als kompetenter Autor empfohlen worden, er würde für die Gesellschaft sehr gut besuchte Fortbildungen anbieten. Das ist es, was ich meine: “Elternschule” geht – Elternschule bleibt.

Ein Kapitel schliesst sich

Deshalb zum Schluss das. Dass die Abteilung schliessen musste, war spätestens nach Bekanntwerden der dort tatsächlich praktizierten “Therapie” unvermeidlich. Statt darüber Häme zu empfinden plädiere ich eher für Realismus. Ich wünsche den Angestellten dieser Abteilung, dass sie sich der Verlockung entziehen, sich wieder als Opfer darzustellen. Die vielen Redakteurinnen dieser Republik werden Euch diesmal nicht wieder tröstend in die Arme schliessen, oder Euch gar Reportagen unter der Überschrift “Kinderflüsterer” widmen (so allen Ernstes der Titel eines Beitrags im Magazin “Socialcourage” der Caritas). Die Klinik hat ihr Programm offensiv und genau dargelegt. Dafür bin ich dankbar. Sie hat mit allen Mitteln, Versprechungen und – vielfach falschen – Behauptungen für ihr Programm geworben. Nur: die Kundschaft hat jetzt offenbar das Vertrauen in diese Versprechungen verloren.

Nicht mehr und nicht weniger. Ein weiteres Kapitel des an Irrungen und Wirrungen reichen Buches der Kinder-Psychologie schliesst sich vor unseren Augen.

Der Autor: Dr. med. Herbert Renz-Polster, geb. 1960, beschäftigt sich als Kinderarzt und Wissenschaftler seit langem mit der kindlichen Entwicklung und Gesundheit. Forschungstätigkeit im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung zunächst in den USA, dann am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg. Herausgeber und Autor diverser studentischer und ärztlicher Lehr- und Fachbücher. Einem breiten Publikum bekannt durch mehrere Sachbücher, u.a. das Standardwerk „Gesundheit für Kinder" und „Kinder verstehen - born to be wild!". Er hat 4 Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Ravensburg.

14 Kommentare

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  • Mareike

    Danke für Ihren Kommentar, Dr. Renz-Polster.

    Ja, ein Glück, dass diese Abteilung endlich geschlossen ist. Doch leider bleibt u.a. die Schreiambulanz weiterhin zugänglich und auch Herr Langer und Dr. Lion verbleiben an der Klinik. Ich hoffe inständig, dass er darüber nicht weiter wirken kann.

  • Sue

    Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an Sie und alle, die sich für Kinder und Familien eingesetzt haben (im Großen oder Kleinen, Zusammen kann etwas passieren). Deswegen stimmt mich das für heute positiv, trotz des Wissens um die verbleibende Arbeit ein neues Kinderbild in unsere Gesellschaft zu etablieren.

  • Jonas

    Puh, das ist harter Tobak. Ich kann die Berichte über diese Klinik kaum ertragen. Die armen Kinder, die so etwas durchmachen mussten. 🙁 Gut, dass das nun zumindest dort ein Ende hat. Aber ich mache mir gar keine Illusionen, diese Haltung gegenüber Kindern gibt es noch an genug anderen Stellen.

  • Mascha

    Hurra! Was für eine tolle Nachricht! Ich kann es gar nicht glauben, ich hatte nach dem bisherigen Verlauf tatsächlich schon fast die Hoffnung verloren. Umso mehr danke ich Ihnen und allen, die im Großen und im Kleinen dafür gekämpft, aufgeklärt, sich eingesetzt haben, dass diese Klinik /Abteilung geschlossen wird und dieses furchtbare Prozedere ein Ende findet!

  • Sylke

    oje, durch Zufall habe ich dies hier gerade gelesen und da werden dunkle Erinnerungen wach. Gott sei dank, dass diese Abteilung endlich geschlossen wurde!! Ich war mit meiner an Neurodermitis erkrankten Tochter vor 15 Jahren dort, noch in der Zeit des Dr.Stemman. Ich bin letztendlich von dort geflüchtet und auf direktem Wege in das nächste Kinderkrankenhaus in Köln gefahren. Meine Tochter hatte eine Blutvergiftung und es war gerade noch rechtzeitig…
    Mit einer Anzeige bei der Ärztekammer damals bin ich nicht weit gekommen… Wir haben versucht zu vergessen und zu verzeihen.
    Deshalb nochmald danke, dass diese Abteilung nun geschlossen ist und hoffentlich auch bleibt!

  • Stefan

    Es ist sehr schade, dass eine Einrichtung basierend auf Polemik schließen muss. Auch der obige Artikel ist leider nichts anderes als ein “ha, die sind weg”, garniert mit etwas möglicher Sachkompetenz.
    Wir waren dort und es wurde kein Kind gebrochen oder misshandelt. Ganz im Gegenteil. Und irgendeinen Zwang uns gegenüber fanden wir auch nicht vor.
    Daher: Schade, dass die Polemik mal wieder gesiegt hat.

    • Jennifer

      Ihr Kommentar ist für mich viel mehr als Polemik zu bezeichnen als der obige Artikel.

      Im Artikel finde ich sehr viele sachliche Argumente GEGEN die Klinik. Wo sind Ihre FÜR die Klinik? Was sie schreiben ist ebenso eine subjektive Empfindung wie sie diesen Artikel als unsachlich bezeichnen.

      Im übrigen wurde die Klinik, wie im Artikel geschrieben, nicht aufgrund der Artikel von Dr. Renz-Polster geschlossen, sondern weil die Patienten ausgeblieben sind. Es wollten einfach nicht mehr genug Eltern mit ihren Kindern dort hin. Was hat das mit Polemik zu tun? Das ist scheinbar eine Tatsache. Es sei denn, die Klinik lügt…

    • Herbert Renz-Polster

      Danke, Sie haben die Auseinandersetzung mit diesem Thema auf meinem Blog wahrscheinlich nicht mitbekommen, deshalb hier ein Hinweis auf einige umfassende Beiträge, in denen ich mich mit dem Konzept der “Elternschule” auseinandersetze:

      http://test.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/elternschule-kinderaerzte/
      http://test.kinder-verstehen.de/aktuelles/elternschule-ein-rueckblick/
      http://test.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/elternschule-therapie-in-not/

      Es geht darin auch um die Frage, worin das “Brechen” eines Kindes bestehen könnte. Danke

    • Katha

      Wir waren letztes Jahr dort und können die Vorwürfe ebenfalls nicht bestätigen. Im Gegenteil. Sofern es hier erwünscht ist, würde ich Euch gerne mal UNSERE Geschichte in diesem Blog “erzählen”.

  • Uli Butz

    Und die Verantwortlichen?
    Mein Urteil: Lebenslänglich Mäuseburg und Gitterbett!
    Uli

  • Monika

    Gut, dass diese Klinik geschlossen wurde!
    Bessere Kontrollen wären dringend erforderlich.
    Wenig beachteter Nebeneffekt dieses schrecklichen Vorgehens in Gelsenkirchen ist, dass es Eltern kranker Kinder abschreckt, die Kleinen in einer benötigten Kur/Reha anzumelden, da dort ja offensichtlich schreckliche Dinge passieren können…
    Zum Glück ist es nicht überall so, meine Tochter war wegen Asthma in Reha und ich war 24 Stunden am Tag überall dabei und es wurden nur Sachen gemacht, die wirklich der Lunge helfen (Atemübungen, Sport am Meer etc) und nicht die armen kranken Kinder noch gequält. Ein Kind mit Asthma, was erleben musste, nachts keine Luft zu bekommen, sucht umso mehr nachts die Sicherheit bei seinen Eltern!
    Gerade für chronisch kranke Kinder ist es auch essentiell, dass sie keine Angst vor Ärzten bekommen!

  • Veronika Rampold

    immerhin etwas!
    Die Kirchen werden hoffentlich auch bald kapieren, dass das, was dieser Langer propagiert, weder christlich noch kindgemäss ist. Mit Ausnahme gewisser Freikirch-Sekten, in denen, ganz wie im extremistischen Islam, der Mann wörtlichgenommen das haupt der Frau ist und zumindest formal, wenn auch in D nicht ausgeübt, Gewalt über Leben und Tod von Weib und Kind hat. die sind selber toxisch, das passt.

  • Hendrik Morgenstern

    Vielen Dank für dieses Statement!
    Es stimmt sehr bedenklich, wie verbreitet leider heute noch diese Ansichten und Haltungen auch in ärztlicher wie pädagogischer Praxis auftauchen.

  • ama

    Die Abteilung “Pädiatrische Psychosomatik, Allergologie und Pneumologie” der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen wurde praktisch ausradiert.

    Nicht nur die Website der Abteilung wurde gelöscht, nein, auch Lion und Langer wurden vollständig aus der Website der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen entfernt. Ihr Name taucht nirgendwo mehr auf.

    Aber es kommt noch doller: Der online zu lesende Reklameflyer der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen aus dem Jahr 2018 wurde mit Datum 3.9.2020 geändert und damit am 10.9. 2020 die bisherige Version auf dem Server überschrieben. In dieser Fälschung, die den Eindruck erweckt, dieser Flyer sei so seit 2018, sind Lion und Langer und die gesamte Abteilung ausradiert.

    Die Beweise sind gesichert und liegen online vor. 🙂

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